• 18. November 2019

VSD-Sport­kon­gress: Den Fußball als Ansporn sehen

VSD-Sport­kon­gress: Den Fußball als Ansporn sehen

VSD-Sport­kon­gress: Den Fußball als Ansporn sehen 1024 538 Dr. Buhmann Schule & Akademie in Hannover

Ein span­nendes Thema und hoch­ka­rä­tige Teil­nehmer: Martin Kind, Eike Korsen und etwa 200 Gäste erlebten am Wochen­ende den Hannover Sport­kon­gress powered by VSD. Orga­ni­siert wurde der zwei­tä­gige Kongress von unseren ange­henden Sport- und Gesund­heits­ma­na­gern, für die das Event ihr Abschluss­pro­jekt war.

Kern­thema der Veran­stal­tung war am Freitag der Vergleich von Profi- und Amateur­sport und die Frage, inwie­fern der Amateur­sport unter der Kommer­zia­li­sie­rung des Profi­sports leidet. Am zweiten Tag folgten Work­shops, die sich nochmal inten­siver mit den Heraus­for­de­rungen ausein­an­der­setzten. Eröffnet wurde der Hannover Sport­kon­gress, den unsere Sport- und Gesund­heits­mana­gement-Studie­renden gemeinsam mit dem Verband für Sport­öko­nomie und Sport­mana­gement (VSD) orga­ni­siert hatten, vom Chef­re­dak­teur des Redak­ti­ons­netz­werks Deutsch­land, Marco Fenske. Er stellte dabei auch die ins Leben geru­fene Kampagne #GABFAF vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem Amateur­sport mehr Respekt zu zollen und diesen zu unter­stützen.

Zur folgenden Podi­ums­dis­kus­sion begrüßte Mode­rator Andreas Kuhnt, Radio­mo­de­rator des NDR sowie ehema­liger Pres­se­spre­cher von Hannover 96, unter anderem die Geschäfts­führer der beiden erfolg­reichsten Sport­ver­eine der Stadt auf der Bühne. So waren sowohl Martin Kind von Hannover 96 als auch Eike Korsen vom aktu­ellen Spit­zen­reiter der Hand­ball-Bundes­liga, der TSV Hannover-Burg­dorf, der Einla­dung in die Prin­zen­straße gefolgt. Neben Kind und Korsen nahmen Rita Girschi­kofsky (Präsi­dentin des Stadt­sport­bundes Hannover), Andreas Horn (Verwal­tungs­leiter des Deut­scher Schwimm-Verbandes) und Carsten Berg­mann (Redak­ti­ons­leiter Madsack Sport Unit) an der durchaus lebhaften und kontro­vers geführten Diskus­sion teil.

Als Resümee wurde der Wunsch nach einer besseren Kommuni­kation zwischen dem Profi- und Amateur­sport geäu­ßert. Man solle sich viel öfter, auch im Rahmen eines Kongresses, Zeit nehmen und zusam­men­setzen, um sich der jeweils aktu­ellen Probleme bewusst zu werden und gemeinsam nach Lösungen suchen. Den Abend ließen die Besu­cher und Experten bei einem Get-Toge­ther gemüt­lich ausklingen, bei dem auch Hannover 96-E-Sportler Dennis Jackson für Duelle an der Konsole bereit stand.

Triathlon-Profi und Iron-Man-Sieger Chris­tian Haupt sowie der ehema­lige Rugby-Natio­nal­trainer Torsten Schippe eröff­neten den zweiten Kongresstag. Beide stellten vor allem die Leiden­schaft und Lust am Sport als Antrieb in den Vorder­grund, keines­falls das Geld. Gemeinsam vertraten Haupt und Schippe auch die Meinung, den Fußball keines­falls als Sünden­bock zu verteu­feln, sondern viel­mehr auch als Ansporn und Vorbild zu sehen.

In erster Linie aber waren am Samstag die Besu­cher gefragt sich einzu­bringen. Die Sport- und Gesund­heits­mana­gement-Studie­renden hatten vier Work­shops orga­ni­siert, die sich mit Heraus­for­de­rungen und Problemen ausein­an­der­setzen sollten. So leitete Lisa Albert von den Recken einen Kurs, der sich mit der Schwie­rig­keit, ehren­amt­liche Helfer zu finden, beschäf­tigte. 96-Stadi­on­chef Chris­tian Katz befasste sich mit dem Thema Sport­stät­ten­ma­nage­ment am fiktiven Beispiel einer mittel­großen Stadt. Aaron Dumke vom Nord­west­deut­schen Volley­ball­ver­band bot einen Work­shop zum Thema Sport­events an, bei dem er auch die vom NWVV ange­bo­tene Hobby-Turnier­serie auf Borkum vorstellte. Und Sport­kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rater Gregor Faßbender war eigens aus Köln ange­reist, um Möglich­keiten der Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung von Sport­arten und -vereinen zum Thema eines Work­shops zu machen. Hier erar­bei­teten die Teil­nehmer eine fiktive Veran­stal­tungs­reihe, bei der die American Foot­baller der Hannover Spar­tans thema­ti­siert wurden und ein Kultur­wo­chen­ende zum Thema Foot­ball ange­regt wurde.

Am Ende der zwei­tä­gigen Veran­stal­tung lobten sowohl Marco Grund vom VSD, als auch Akade­mi­e­leiter und Geschäfts­führer Matthias Limbach die Orga­ni­sa­tion durch die Studie­renden. Und in einem waren sich alle betei­ligten Experten und Besu­cher einig: ein Sport­kon­gress in Hannover bietet genü­gend Poten­zial und Gesprächs­stoff.

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