• 22. Juni 2021

Digi­tale Werk­schau: Starten Sie den Rundgang

Digi­tale Werk­schau: Starten Sie den Rundgang

Digi­tale Werk­schau: Starten Sie den Rundgang 1024 538 Dr. Buhmann Schule & Akademie in Hannover

Erleben Sie die Werk­schau 2021 pande­mie­be­dingt bereits zum zweiten Mal aus einer anderen Perspek­tive: unsere Schü­le­rinnen und Schüler der gestal­te­ri­schen Ausbil­dungen sowie die Studie­renden der Vertie­fungs­rich­tung Medi­en­de­sign & Visual Arts präsen­tieren ihre krea­tiven Arbeiten online.


Berufs­fach­schule Gestal­tungs­techn. Assis­tenz und Vertie­fungs­rich­tung Medi­en­de­sign & Visual Arts

Virtu­eller Rund­gang: Unsere Häuser als Galerie

Was in den vergan­genen Jahren fest zur Werk­schau gehörte, soll auch in diesem Jahr ein wich­tiger Bestand­teil der digi­talen Werk­schau sein: ein Rund­gang durch unser Haus in Form einer Galerie. Die ange­henden Gestal­tungs­tech­ni­schen Assis­tenten der Dr. Buhmann Schule sowie die Studie­renden der Vertie­fungs­rich­tung Medi­en­de­sign & Visual Arts an der Dr. Buhmann Akademie präsen­tieren ihre Ergeb­nisse virtuell in einem sehens­werten Gang durch unser Schul- sowie Akademiehaus.

Klicken Sie sich durch unsere beiden Häuser und verschaffen Sie sich einen Eindruck von den Ergeb­nissen der verschie­densten Projekte und erleben Sie nebenbei die eine oder andere Über­ra­schung: Entde­cken Sie beispiels­weise die beiden “Special Agents”, die “Rosies Place” zu bewa­chen scheinen?

Nehmen Sie sich die Zeit und klicken Sie sich durch unsere beiden Häuser:

Den Rund­gang starten Sie hier!


Fach­ober­schule Gestaltung

Orga­ni­sche Architektur

Im fünf­wö­chigen Projekt ‚Orga­ni­sche Archi­tektur’ unter Anlei­tung von Andreas Pfad haben sich Schü­le­rinnen und Schüler des 12. Jahr­gangs insbe­son­dere mit Formen der orga­ni­schen Archi­tektur beschäftigt.
Nach der Ideen- und Mate­ri­al­samm­lung wurden Entwürfe gezeichnet und bespro­chen. Anschlie­ßend wurden die Werk­stücke aus verschie­denen Mate­ria­lien geformt. Im Abschluss sind die fertigen Elemente digital in eine ausge­wählte Umge­bung inte­griert worden.


Krea­tive Bild­kon­zepte – Leben in der Zukunft

Im zehn­wö­chigen Projekt ‚Krea­tive Bild­kon­zepte – Leben in der Zukunft’ haben sich Schü­le­rinnen und Schüler des 12. Jahr­gangs mit Konzepten beschäftigt.

Nach einer ausgie­bigen Recherche über das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Zukunft sind eigene Ideen gesam­melt worden. Dabei ging es haupt­säch­lich um eine freie, andere und junge Heran­ge­hens­weise. Die Wahl der Themen ergab sich letzt­end­lich aus dem Spek­trum, das junge Menschen heute beschäftigt.


Moderne

Das parallel zu anderen Projekten laufende Projekt III fand von Januar bis Juni statt. Unter dem Ober­be­griff ‚Moderne’ war eine theo­re­ti­sche Fach­ar­beit zu erstellen, deren Thema die Schü­le­rinnen und Schüler selbst entworfen haben.

Im Schluss­teil des Schul­jahres entsteht eine prak­ti­sche Arbeit zum Thema. Da der Abga­be­termin erst nach der Werk­schau ist, können nur Einblicke des jetzigen Stands präsen­tiert werden.


Projekt Film

Bei dem dies­jäh­rigen Film­pro­jekt unter der Leitung von Ralf Ludewig haben sich wieder eine Reihe von Schü­le­rinnen und Schüler mit dem komplexen Feld der Erstel­lung von Kurz­filmen ausein­an­der­ge­setzt. Heraus­ge­kommen sind vier – tech­nisch nicht immer einwand­freie – aber erzäh­le­risch und filmisch recht anspruchs­volle Projekte.

Bevor es an die prak­ti­sche Umset­zung der Film­stoffe ging, war natür­lich eine ganze Menge Vorar­beit zu leisten. So ein Dreh­buch für einen Film hat natür­lich auch einige formale Dinge zu erfüllen und die Kennt­nisse über filmi­sches und drama­tur­gi­sches Erzählen waren hier ebenso eine wich­tige Grund­lage. Hier fanden die Teil­nehmer profes­sio­nelle Unter­stüt­zung in der Regis­seurin Anna Kasten.

Das fertige Dreh­buch wurde in dem Prozess der filmi­schen Auflö­sung in ein visu­elles Story­board umge­setzt, dabei plant man z.B. die Einstel­lungs­größen, Kame­ra­be­we­gungen und das Hin- und Herspringen von Film­bil­dern inner­halb von Dialogen.

Jetzt ging es an die Orga­ni­sa­tion von Schau­spie­lern und Dreh­orten, was sich nicht immer als einfach erwies. Dann werden zur Durch­füh­rung der Drehs Dreh­pläne erstellt um alles unter einen Hut zu bringen und das eigent­liche Drehen effektiv durch­führen zu können.

Nach der Dreh­zeit – welche sich bei einigen Projekten ziem­lich hinzog – ging es an den Schnitt. Zunächst werden Rohschnitte ange­fer­tigt, um zu über­prüfen, ob die Geschichte, so wie man sie geschrieben und filmisch umge­setzt hat, auch funk­tio­niert. Dann wird nach und nach weiter der Fein­schnitt erstellt, bis hin zu dem Einsatz von Musik, Special Effect-Bild­be­ar­bei­tungen und der Erstel­lung von einem Abspann. Auch hier gab es profes­sio­nelle Unter­stüt­zung durch den Kame­ra­mann und Cutter Jan Hinkes.


Foto­grafie

Im Grund­lagen-Kurs Foto­grafie ging es nach einer Einfüh­rung in die Regeln der Bild­ge­stal­tung und in unter­schied­liche Theo­rien „vom guten Foto“ vor allem um die Erstel­lung eigener Fotos.

Die ersten prak­ti­schen Aufgaben ging es neben dem allge­mein Gestal­te­ri­schen (Linien, Formen und Farben) um den Einsatz von Zeit und Blende bei der Spie­gel­re­flex­ka­mera. Beide müssen in einem idealen Verhältnis einge­stellt sein, um richtig belich­tete Fotos zu erhalten. Und bei entspre­chender Einstel­lung können Bilder mit Bewe­gungs-Unschärfen oder geringer Schärfen­tiefe erzeugt werden.

Archi­tektur und Land­schafts-Aufnahmen waren als weitere Genres der Foto­grafie eben­falls Thema. Und natür­lich Portraits, die hohe Schule der Foto­grafie. Dazu wurde im Foto­studio mit Schein­wer­fern gear­beitet und experimentiert.

Bei der letzten Aufgabe ging es um das Erzählen einer kleinen Geschichte in Bildern: eine Foto­re­por­tage. Dazu wurden eigene Themen gesucht und diese mit Titel und einem Text versehen.


Graphic Novels

Mit den Graphic Novels haben sich Comics in den letzten zwei Jahr­zehnten kultu­rell einen Platz geschaffen, an dem sie ernst genommen werden. Sie richten sich, mit ihren eher erns­teren Themen und Genres, an eine erwach­sene Leser­schaft. Auch die künst­le­risch-grafi­sche Qualität ist häufig besser und expe­ri­men­ti­eller. Oft sind sie auch nicht an das bekannte Raster von Comics mit seinen festen Abläufen der Panels (der einzelnen Bilder bzw. den Rahmen) gebunden.

Um als Autorin oder Autor einer Graphic Novel erfolg­reich zu sein, sollte die Geschichte zwei Bedin­gungen erfüllen. Die Geschichte sollte die Leserin oder den Leser berühren und sie sollte so erzählt sein, dass man ihr leicht folgen und sie verstehen kann.

Zur Entwick­lung einer anspre­chenden Geschichten braucht es einen drama­tur­gi­schen. Anna Kasten (Regis­seurin) führte in die Drama­turgie ein und in die Kunst eine Geschichte zu entwi­ckeln. Für die Figuren wurden Biogra­fien entworfen und zusammen mit ersten zeich­ne­ri­schen Übungen somit sprach­lich und visuell charakterisiert.

Ausge­hend von den fertigen Geschichten wurden dann die einzelnen Szenen in Seiten und Panels (die einzelnen Bild­rahmen) aufge­teilt und geplant.

Die Seiten werden dabei als Layout-Entwurf ange­legt: Die Auftei­lung mit den Bild­rahmen (den Panels) wird fest­ge­legt und auch schon der Text, in Form von Sprech­blasen, Erzäh­ler­text oder Geräuschwör­tern hinzu­ge­fügt. Hierbei ist wichtig einen stim­migen Erzähl­fluss zu schaffen, das heißt, dass die Bilder und der Text immer von links nach rechts und von oben nach unten anzu­ordnen sind.  Eine Ausnahme bildet hierbei der japa­ni­sche Comic, die Mangas.

Dann schließ­lich geht es an die Umset­zung der Rein­zeich­nungen. Dies ist oft der Arbeits­schritt, welcher die längste Zeit in Anspruch nimmt. Mit der entspre­chenden Vorar­beit gelingt es nun aber hoffent­lich, eine span­nende und berüh­rende Geschichte umzusetzen.

In der Kürze der Zeit (5 Wochen á 12 Stunden) war deswegen von vorne­herein nur die Umset­zung einiger Rein­zeich­nungen vorge­sehen. Dennoch sind einige der Graphic Novels fertig ausge­ar­beitet, während andere „nur“ mit einigen Rein­zeich­nungen vorliegen, aber allen Comics liegen inter­es­sante Geschichten zugrunde.

Bei der grafi­schen Umset­zung wurde „tradi­tio­nell“ mit Farb­stiften gear­beitet, aber auch mit der Unter­stüt­zung von Computerzeichen-Programmen.


Port­folio

Am Schluss der beiden Grund­lagen-Kurse Foto­grafie und Grafik-Design bekommen die Schüler eine beson­dere Aufgabe. Die erstellten Fotos sollen in einem gedruckten Foto­buch – einem Port­folio – präsen­tiert werden. Das bedeutet, die Bilder auswählen und für den Druck aufbe­reiten. Ein Layout, eine Gestal­tung für das Buch entwi­ckeln und umsetzen. Mit Farben und Typo­grafie expe­ri­men­tieren und eine gestal­te­ri­sche Linie finden. Und diese dann in bis zu 60-seitigen Büchern umsetzen. Und schließ­lich eine Druckerei suchen und das Print­pro­dukt realisieren.

Foto­gra­fien sind in unserer Zeit allge­gen­wärtig, vor allem in der digi­talen Welt. Ein gedrucktes Buch mit seinen eigenen Fotos in den Händen zu halten, ist aber noch immer etwas Besonderes.


Foto­col­lagen

Der Begriff „Collage“ entwi­ckelte sich aus dem fran­zö­si­schen Wort „coller“ und bedeutet leimen, kleben. Und geleimt und geklebt haben die Schüler und Schü­le­rinnen des 5-wöchigen Projekts unter der Leitung von Sina Faikosch, was das Zeug hielt.

Aber vorab beschäf­tigten wir uns mit der Geschichte und Entwick­lung von Collagen, mit wich­tigen Künst­lern, mögli­chen Mate­ria­lien und Tech­niken. Collagen können digital oder analog gefer­tigt werden, flach oder erhaben sein, sie können einfach nur schön aussehen, aber auch ein wich­tiges State­ment tragen.

Zu unter­schied­li­chen vorge­ge­benen, aber auch eigenen Themen erar­bei­teten die Projekt­teil­neh­menden ein sehens­wertes Portfolio.


Upcy­cling

In diesem Projekt unter der Leitung von Sina Faikosch ging es nicht nur um Gestal­tung, sondern auch um Nachhaltigkeit.

Nach ausgie­biger Recherche zu verschie­denen Themen wie dem Müll­pro­blem, verur­sacht durch unsere heutige Wegwerf­ge­sell­schaft, Fast Fashion und Billig­pro­duk­tionen, wurden wich­tige Begriffe geklärt wie Upcy­cling, Down­cy­cling und Recycling.

Der Unter­schied zwischen Marcel Duch­amps Ready­mades und Upcy­cling-Produkten wurde beleuchtet und am Ende wurde all das neu gewon­nene Wissen ange­wandt, um eigene Upcy­cling-Produkte zu entwickeln.


Ein großer Dank geht auch in diesem Jahr an alle, die an der Werk­schau betei­ligt waren – die Schü­le­rinnen und Schüler sowie Studie­renden, aber auch die betreu­enden Lehr­kräfte und Dozenten.
Die Ergeb­nisse können sich einmal mehr sehen lassen!

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